Druckoptimierte Version

Humanwissenschaftliche Grundlagen

Als Angebot an alle Menschen muss das Handeln bei und für Menschen, die vom plötzlichen Tod betroffen sind, humanwissenschaftlich verantwortbar sein. Deshalb werden die Schnittstellen zu den Strukturen von Notfall­diensten in der Gesellschaft (z. B. zu Rettungsdienst, Feuerwehr und Poli­zei) gepflegt.

Bestandteil des Selbstverständnisses von Notfallseelsorge ist ihre Verläss­lichkeit. Weil die Kirche Menschen angesichts des plötzlichen Todes Nähe und Trost anbietet, ist sie rund um die Uhr zu­verlässig erreichbar. Die An­forderung dieses kirchlichen Dienstes erfolgt über die örtlichen Not­fallsys­teme (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst o.ä.).

Alle in der Pastoral hauptamtlich Tätigen haben die Kompetenz und die grundsätzliche Verpflich­tung zur Betreuung von Menschen angesichts des plötzlichen Todes.

Für die regelmäßige Bereitschaft und in besonde­ren Situationen wie z. B. bei Katastrophen und Groß­schadenslagen unterstützen speziell ausgebildete und beauftragte Notfallseelsorger dieses Netz kompetenter Hilfe.